Die Einladung

Heutige Protagonisten: Felix, Marius, Marco (verändert) In der Zeit wo ich Felix kennengelernt hatte, war ich noch in einer Beziehung mit meinem (Ex-)Freund Marius. Es kriselte schon zwischen uns, wir hatten uns kaum noch etwas zu sagen und Sex gab es auch nicht mehr. Die Leidenschaft war erloschen. Ein paar Tage nach dem ersten Kennenlernen zwischen Felix und mir trafen wir uns erneut in der Shishabar, da Marco ihn wieder eingeladen hatte mitzukommen. Da Marcos Handyakku leer war und Felix mich bereits in Facebook geaddet hzatte, fragte er kurzerhand nach meiner Nummer. Auch Felix hatte eine Freundin, von der ich allerdings nur wenig und auch nichts gutes gehört hatte. Diesmal saß ich neben ihm und wir unterhielten uns wieder. Auch ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio, hatte ihn allerdings noch nie dort gesehen. Dann kam die Frage, ob wir nicht mal zusammen gehen wollten. Natürlich fand ich es toll einen neuen Trainingspartner zu bekommen und habe freudig zugesagt, schließlich macht auch Training im Studio zu zweit mehr Spaß als alleine mit Stöpseln in den Ohren. Wir lächelten uns an, sprachen über die willkürlichsten Dinge und lachten viel. Marco und der Rest war für uns vollkommen aus der Welt. Es war natürlich noch Anfang des Jahres und dementsprechend kalt. Da ich so eine Frostbeule bin und sogar kalte Hände bekomme, wenn ich in einem warmen Raum bin, war ich mal wieder am jammern, denn kalte Füße kommen ja auch immer noch dazu. Ich meinte zu ihm, er sollte doch mal fühlen, wie kalt meine Hände sind (es heißt bei meinen Freunden immer ich könnte eine Eiszeit damit in Afrika auslösen). Er fasste sie an und das einzige was aus seinem Mund kam war: "Das ist ja schon heftig! Mir ist total warm!". Aus Jucks und Dollerei legte ich eine Hand in seinen Nacken um ihn zu ärgern, nur leider machte er daraufhin ein Gesicht, als würde man ihm professionell den Rücken massieren. Er fragte ob ich ihm meine Hände auf den Rücken legen könnte. Verdutzt schaute ich ihn an und wunderte mich, da mir gesagt wurde, dass er ja eine Freundin hätte. Als ich ihn darauf ansprach schüttelte er nur den Kopf und meinte, das wäre schon okay. Im Endeffekt hatte ich dann warme Hände und er war etwas abgekühlt. Natürlich haben wir das so gemacht, dass keiner etwas mitbekommen hat, da es hinterher vielleicht noch böse Blicke gegeben hätte. Auf dem Rückweg im Auto, hat diese Win-Win Situation keinen Abbruch genommen. Wir verabredeten uns für den nächsten Tag zum Training und verabschiedeten uns mit einer innigen Umarmung. Ich freute mich schon

19.9.14 02:33

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